„Die Sitzung hat uns geholfen, Overfitting in unserem Backtest zu erkennen — auch wenn die Schlussfolgerung unbequem war. Wir haben den Live-Start um ein Quartal verschoben und die Labels neu definiert.“
Was Mandanten nach der Einordnung berichten
Die Stimmen beziehen sich auf konkrete Sitzungen, Workshops oder Reviews — nicht auf Handelsgewinne. Namen teilweise gekürzt.
„Im Workshop für unseren Stiftungsvorstand wurden Transaktionskosten und Slippage endlich in derselben Tabelle wie die Modellgüte geführt. Die Folien waren dicht, aber verständlich — selbst für Mitglieder ohne Statistikhintergrund.“
„Der Strategie-Review hat zwei Annahmen in der Anbieterdokumentation als nicht nachvollziehbar markiert. Ich hätte mir gewünscht, dass der Bericht noch stärker auf steuerliche Aspekte eingeht — das lag aber außerhalb des vereinbarten Umfangs und wurde transparent so benannt.“
„Nach dem Folgetermin wussten wir, welche drei Fragen wir dem Signal-Anbieter stellen müssen, bevor wir überhaupt über ein Mandat sprechen. Das allein hat die Reise nach Potsdam gelohnt.“
Fallskizze: Regimewechsel im Rohstoffmodell
Ein Family Office aus Norddeutschland prüfte ein KI-basiertes Futures-Regelwerk mit starken In-Sample-Kennzahlen. In der Handelsberatung bei Logic Archway lag der Fokus auf dem Trainingsfenster: Das Modell hatte fast ausschließlich Phasen steigender Volatilität gesehen.
Gemeinsam wurden Out-of-Sample-Schnitte und ein einfacher Kostenszenario-Lauf ergänzt. Ergebnis: Die erwartete Nettokennzahl halbierte sich unter konservativen Slippage-Annahmen. Das Gremium entschied gegen den Soft-Launch und forderte vom Anbieter eine dokumentierte Regime-Testreihe — ohne dass Logic Archway am Anbietervertrag beteiligt war.